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Wanli
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Wanli (chinesisch èŹæ, Pinyin WĂ nlĂŹ â âZehntausend Jahreâ; Geburtsname: ZhĆ« YĂŹjĆ«n æ±çżé, Tempelname: ShĂ©nzĆng ç„ćź (Göttlicher Ahne), * 4. September 1563 in Peking; â 18. August 1620 ebenda) war seit dem 19. Juli 1572 der dreizehnte und mit einer Regierungszeit von 48 Jahren der am lĂ€ngsten amtierende Kaiser der chinesischen Ming-Dynastie. Unter Wanli erreichte der Ausbau der Chinesischen Mauer seinen Gipfel, auĂenpolitisch griff China 1592 in den Imjin-Krieg gegen Japan ein. Seine Herrschaft war gekennzeichnet von einem wirtschaftlichen Aufschwung, der Stabilisierung des Reiches und einer kulturellen BlĂŒte. Zum Ende seiner Amtszeit mehrten sich jedoch Anzeichen fĂŒr staatliche und wirtschaftliche Defizite, die schlieĂlich in die Staatskrise des 17. Jahrhunderts fĂŒhren sollten. Die Wanli-Ăra markiert damit einen spĂ€ten Höhepunkt der Ming-Dynastie, aber zugleich auch deren beginnenden Untergang.
Contents
âą Jugend
âą Die Finanzkrise
âą Kultur
âą Literatur
âą Einzelnachweise
âą Weblinks
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Jugend
Wanli wurde am 4. September 1563 als einziger Sohn des spĂ€teren Kaisers Longqing und seiner Nebenfrau Xiaoding (â 1614) geboren. Als sein GroĂvater Kaiser Jiajing 1567 starb, ĂŒbernahm Wanlis Vater ein Reich mit auĂen- und innenpolitischen Problemen. Die konnte er aber mit Hilfe fĂ€higer Beamter, allen voran der GroĂsekretĂ€r Zhang Juzheng, meistern. Wichtige MaĂnahmen waren die EinschrĂ€nkung der Hofausgaben, die Beschneidung der Rechte von GroĂgrundbesitzern, der Ausbeutungsschutz der Bauern, der Ausbau der GroĂen Mauer gegen die Mongolen, FriedensvertrĂ€ge mit Altan Khan, die Gesamtregulierung des Flusssystems in China, der Neuaufbau der Seeflotte zum Schutz der KĂŒsten vor den Wokou und die Wiederherstellung des Seehandels mit Europa und Asien. All diese MaĂnahmen fĂŒhrten schlieĂlich zu einem, wenn auch kurzen, Wiedererstarken im 3. Jahrhundert der Ming-Dynastie (1550 bis 1644)cite-ref-1[1] und es war Longqings Wille, dass sein Sohn als Nachfolger die Reformpolitik des GroĂsekretĂ€rs Zhang weiter unterstĂŒtzte.
Erste Phase der Wanli-Ăra (1572 bis 1582)
Nach dem plötzlichen Tod des 35-jĂ€hrigen Kaisers Longqing erbte Prinz Zhu Yijun den Drachenthron mit gerade einmal acht Jahren und nahm den Ăranamen Wanli an. Auf DrĂ€ngen der Kaiserinwitwe Xiaoding stand er unter dem Einfluss von Zhang Juzheng, der zum Erzieher des jungen Kaisers ernannt wurde. Da Zhang Juzheng praktisch die Regentschaft ĂŒber China ausĂŒbte, war die erste Phase der Wanli-Ăra eine der fruchtbarsten in der Geschichte der Ming-Dynastie. Der Entwicklungsprozess fand seine AusprĂ€gung im sozialen Wandel: ein Proletariat und ein stĂ€dtisches KleinbĂŒrgertum entstanden, die bĂ€uerliche Welt wurde vom stĂ€dtischen Einfluss durchdrungen und sogar eine Klasse von Kaufleuten und GeschĂ€ftsmĂ€nnern entstand. Die Bankiers und Geldwechsler aus Shanxi mit ihren Zweigstellen in Peking, die reichen Kaufleute vom Dongting-See in Hunan, die Schiffseigner von Quanzhou und Zhangzhou in SĂŒd-Fujian, die sich durch den Seehandel bereichert hatten und die GroĂkaufleute von Xinâan bildeten eine neue gesellschaftliche Klasse wohlhabender StĂ€dter. Die reichsten Kaufleute fungierten als Lieferanten fĂŒr das Heer. Gehandelt wurde mit Massenkonsumartikeln: Reis, Salz, Getreide und Stoffen. Diese Entwicklung zeigte ihre Wirkung auch im Aufleben der Literatur und des philosophischen Denkens.
Auch wurden Fortschritte in der Technik gemacht. SeidenwebstĂŒhle mit drei bis vier Haspeln wurden eingefĂŒhrt und die Verwendung von BaumwollwebstĂŒhlen perfektioniert. Verfahren zum Druck von drei- bis vierfarbigen Holzschnitten wurden zu Wanlis Zeit verbessert, so dass von nun an auch fĂŒnffarbige Holzschnitte erstellt werden konnten. Damit erreichte der Blockdruck einen Höhepunkt. Ebenfalls hatte sich die Buchdruckkunst weiterentwickelt, was eine vermehrte Publikation zur Folge hatte. Seit 1517 waren die Druckereien Nord-Fujians, die eine Anzahl von mehrbĂ€ndigen EnzyklopĂ€dien herausgaben, eines der Hauptzentren des Buchdrucks. In Songjiang wurden sogar Erfindungen wie eine Kupfer- und Bleilegierung fĂŒr das GieĂen beweglicher Lettern und ein Verfahren zur Herstellung von weiĂem Zucker und von Zuckerguss gemacht.
Die technischen Fortschritte betrafen aber auch die Landwirtschaft, wodurch diese diversifiziert wurde. Es wurden neue Maschinen fĂŒr die Bodenbearbeitung, neue Verfahren fĂŒr die BewĂ€sserung, die Aussaat und die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Produkte beschrieben. Die Methoden der Bodenmelioration und die EinfĂŒhrung neuer Kulturen hatten dadurch bis zum Ende der Ming-Zeit zu einem verbesserten Arbeitsumfeld fĂŒr die Landbevölkerung gefĂŒhrt.
1581 begann Zhang Juzheng das GroĂe Projekt zur Reform der Staatsfinanzen, das sich ebenfalls positiv auf die Staatseinnahmen des Reiches auswirkte. Auch die seit dem 15. Jahrhundert in Umlauf befindliche Silbermenge hatte sich bis dahin infolge des Schwarzhandels mit Japan, dem Hauptexporteur dieses Metalls, und durch die Entwicklung der einheimischen Produktion stark erhöht. Dieses wirtschaftliche Wachstum verstĂ€rkte sich am Ende des 16. Jahrhunderts und nach der Ansiedlung der Spanier auf den Philippinen 1564 wurden enorme Mengen amerikanischen Silbers in die KĂŒstenprovinzen eingefĂŒhrt. Von diesem Zeitpunkt an wurden die meisten Steuern in Silber bezahlt. Die Bevölkerung wuchs in Folge dieser Wohlstandsphase bis zum Jahr 1600 auf 150 Millionen Einwohner an.
Zweite Phase der Wanli-Ăra (1582 bis 1620)
VernachlÀssigung der Reformpolitik
1582 starb Zhang Juzheng unerwartet, kurz darauf begannen Hofbeamte Zhang wegen angeblicher Verfehlungen beim Kaiser zu verleumden. Weil er seit lĂ€ngerer Zeit mit General Qi Jiguang befreundet war (der die GroĂe Ming-Mauer zum Schutz vor den Mongolen unter Altan Khan ausbauen lieĂ) wurde ihm nach seinem Tod vorgeworfen, sich mit Qi Jiguang gegen Wanli verschworen, sich an den Staatseinnahmen bereichert und selber nach der Kaiserkrone gestrebt zu haben. Die Kosten fĂŒr den Mauerbau betrugen bereits ĂŒber 200 Tonnen Silber, was den damaligen Staatseinnahmen von einem Jahrzehnt entsprach. Der Mauerausbau wurde nun endgĂŒltig eingestellt und General Qi legte auf kaiserlichen Befehl sein Amt als Oberbefehlshaber der nördlichen Grenztruppen nieder, wonach er sich in seinen Heimatort in der Provinz Guangdong zurĂŒckzog und 1588 starb.cite-ref-2[2] SchlieĂlich schenkte der erst zwanzigjĂ€hrige Wanli den Anschuldigungen Glauben und enthob 1583 Zhang Juzheng posthum aller Ămter und Titel und lieĂ sogar dessen gesamte Familie bestrafen.
Von da an begann der Kaiser immer weniger Interesse fĂŒr die alltĂ€glichen Staatsangelegenheiten zu zeigen, woraufhin die Eunuchen bis 1620 zunehmend die Kontrolle ĂŒber das Reich gewannen, deren Streben besonders der persönlichen Bereicherung galt. Den gröĂten Einfluss auf BĂŒrokratie und Kaiser gewann der Eunuch Wang An. Seine Macht sollte auch den Aufstieg des spĂ€ter gefĂŒrchteten Obereunuchen Wei Zhongxian fördern.
Die politische Krise
Innenpolitik
Wanli wurde zwar nach 1582 immer eigensinniger, zeigte sich aber bezĂŒglich der Staatspflichten noch immer als pflichtbewusst. Von 1585 bis 1586 ordnete er BewĂ€sserungsarbeiten in der Region von Peking an. Die Leitung ĂŒberlieĂ der Kaiser dem bewĂ€hrten Verwaltungsbeamten Pan Jixun, der fĂŒr die Reorganisation des chinesischen Flusssystems verantwortlich war. Dennoch kam es 1587 zu einem Dammbruch des Gelben Flusses in Kaifeng. Als Pan Jixuan 1595 starb, fand Wanli keinen ebenbĂŒrtigen Ersatzmann und das Flusssystem wurde allmĂ€hlich vernachlĂ€ssigt. Die Folge waren um 1604 schwere Ăberschwemmungen in Hebei, dann in der Region von Peking und in der Provinz Zhejiang und um 1607 und 1609 in Fujian, bei dem fast 100.000 Menschen ums Leben kamen. Im gleichen Jahr ereignete sich das Erdbeben von Gansu, wobei fast 400 Kilometer der GroĂen Mauer zerstört, die SchĂ€den aber nicht behoben wurden.
Ab 1582 kam es immer hĂ€ufiger zu Unruhen, anfĂ€nglich in Hangzhou. Die GroĂe Epidemie von 1585 bis 1589 hatte einen BevölkerungsrĂŒckgang in der Nordchinesischen Tiefebene und in Jiangnan zur Folge. 1589 folgte eine Rebellion in der Region des Taihu-Sees. Als dann noch Eunuchen zu SteuerkommissĂ€ren ernannt wurden und sich an den Staatseinnahmen bereicherten, folgten zahlreiche Handwerker- und KaufmannsaufstĂ€nde in den StĂ€dten. Um 1600 brachen in Guizhou VolksaufstĂ€nde aus, die nur mit viel MĂŒhe niedergeschlagen werden konnten. Die allgemeine Wirtschaftslage verschlechterte sich nach 1600. Wanli widmete sich nun immer seltener den StaatsgeschĂ€ften, wohl aus tiefer Frustration ĂŒber die Beamtenschicht und gekrĂ€nkt von deren Bevormundung. Weder empfing er fortan StaatsgĂ€ste, noch lieĂ er seine Minister vor noch nahm er irgendwelche Berichte zur Kenntnis. Von 1589 bis 1615 verweigerte er sogar konsequent die Teilnahme an den kaiserlichen Audienzen und so mussten die Hofbeamten ĂŒber Jahre hinweg einem leeren Thron ihren Respekt zollen. 1601 folgten stĂ€dtische Unruhen in Wuchang und Suzhou und 1611 HandwerkeraufstĂ€nde in den Seidenwebereien von Suzhou. Letztlich kam es auch zu einer schweren Hungersnot in Shandong, worauf erneut AufstĂ€nde ausbrachen.
Wanli kam wegen dieser Probleme in Konflikt mit der Donglin-Akademie. Diese im 12. Jahrhundert zur Zeit des Song-Kaisers Huizong in Wuxi gegrĂŒndete Reformpartei wurde 1604 vom Gu Xiancheng, einem GroĂsekretĂ€r des Kaisers, zusammen mit dem Gelehrten Gao Panlong wiedereröffnet und zu einem der Hauptzentren der Opposition: sie setzte die politischen und moralischen Prinzipien der neokonfuzianischen Traditionen des Zhu Xi als Waffe gegen die damals herrschende Philosophie des Wang Yangming sowie gegen den Kaiserhof selbst ein. 1610 wurde sie von den politisch einflussreichen Eunuchen als illegal erklĂ€rt, woraufhin es ab 1615 zu offenen Konflikten zwischen den beiden Parteien kam.
Am Ende der Wanli-Ăra kam es zu einem direkt den Palast betreffenden Skandal: 1615 fand ein gescheitertes Attentat auf den Kronprinzen Zhu Changluo statt. Da vermutlich Wanlis Lieblingsfrau Zheng hinter dem Anschlag steckte, um so ihrem eigenen Sohn die Thronfolge zu sichern, unterdrĂŒckte der Kaiser die AufklĂ€rung dieses sensiblen Falls einfach.
AuĂenpolitik
Die Wanli-Ăra war ab 1582 gekennzeichnet von schweren auĂenpolitischen Krisen: 1583 fielen die Birmanen in die Provinz Yunnan ein, in dessen Folge Wanli Birma besetzen lieĂ. Im gleichen Jahr griffen chinesische MilitĂ€rbeamte in der Mandschurei ein. Zusammen mit dem Jurchen-FĂŒrsten Nikan Wailan griff die Ming-Armee die Stadt Gure an. Dabei wurden der StammeshĂ€uptling Giocangga und sein Sohn Taksi getötet. Taksis Ă€ltester Sohn Nurhaci stellte daraufhin seine eigene Armee auf, unterstĂŒtzte aber zunĂ€chst noch die Ming im Koreakrieg von 1593 bis 1598. 1606 fielen die Jurchen jedoch eigenmĂ€chtig in Korea ein. Nachdem sie sich mit den Ostmongolen gegen die Chaharmongolen verbĂŒndet hatten, betrieben die Jurchen ab 1609 eine immer aggressivere Politik gegen die Ming. Ab 1618 erklĂ€rte Nurhaci sein Herrscherhaus zur SpĂ€ten Jin-Dynastie und begann den chinesischen Kaiserthron fĂŒr sich zu beanspruchen. Gleichzeitig besetzte er Fushun, einen Teil von Liaoning, und unternahm EinfĂ€lle in den Norden Chinas. Die chinesischen Gegenoffensiven im Nordosten scheiterten 1619, trotz zahlenmĂ€Ăiger Ăberlegenheit der Ming-Armee. Letztendlich sollten die Jurchen siegreich bleiben und unter dem neuen Namen Mandschu eroberten sie 1644 Peking.
1592 machte sich Bobai, der Mongolenherrscher von Ningxia nahe dem Oberlauf des Gelben Flusses, unabhÀngig und die ethnischen Minderheiten der Gegend von Zunyi in Guizhou erhoben sich. 1611 bis 1612 kam es zusÀtzlich zu schweren TatareneinfÀllen in Gansu.
Ebenfalls im Jahr 1592 landeten die Japaner mit einer 160.000 Mann starken Invasionsarmee unter Toyotomi Hideyoshi in Chinas Vasallenstaat Korea. Den sogenannten Imjin-Krieg konnte China letztlich nur durch enorme Aufwendungen an Geld und Material fĂŒr sich entscheiden. Aber auch die Neuentwicklung der sogenannten Schildkrötenschiffe durch die Koreaner spielte eine zentrale Rolle. Wanli selbst zeigte sich hochgradig engagiert bei der Organisation des Abwehrkrieges und beobachtete den Kampfverlauf aufmerksam, beteiligte sich sogar persönlich an den diplomatischen Verhandlungen mit Toyotomi Hideyoshi. Die Japaner zogen sich zwar 1598 geschlagen zurĂŒck, sie verstĂ€rkten dafĂŒr aber die ĂberfĂ€lle auf die mittelchinesische KĂŒste, brannten bei ihren BeutezĂŒgen oft ganze StĂ€dte nieder und ermordeten alle Bewohner. Erst 1613 kam es zu einer VerstĂ€rkung der Verteidigung gegen die Wokou in Fujian und Zhejiang. Die schwerwiegendste Folge des Imjin-Kriegs war jedoch, dass die Staatsfinanzen der Ming-Regierung so tiefgreifend zerrĂŒttet wurden, dass sie sich davon nie wieder erholen sollten und den Kaiserhof ab 1598 in ernsthafte finanzielle Nöte brachten. In den darauffolgenden Jahren kam es nun immer wieder zu neuen Steuererhöhungen.
Die Finanzkrise
Wanlis spĂ€te Herrschaft ist hauptsĂ€chlich gekennzeichnet von einer hohen Verschwendungssucht. Die kaiserliche Hofhaltung gab weiterhin groĂe Summen aus: der Bau des Dingling-Mausoleums von Wanli zwischen 1584 und 1601 kostete 8 bis 10,4 Millionen Tael Silber. Das Grab wurde von 1956 bis 1958 durch ArchĂ€ologen freigelegt und sollte der Kommunistischen Partei unter Mao Zedong als propagandistisches Beispiel fĂŒr die vermeintlich hemmungslose Ausbeutung des chinesischen Volkes unter der Kaiserherrschaft dienen. Darin fand man drei SĂ€rge aus rotem Lack, in denen sowohl der Kaiser als auch seine beiden Kaiserinnen beigesetzt worden waren. AuĂerdem bargen die Grabkammern einen Schatz erlesener Kostbarkeiten, darunter Porzellanvasen, Jade- und Elfenbeinschnitzereien, Lackarbeiten, Seidenstoffe, Schmuck, Grabstatuetten, Bronze- und CloisonnĂ©erzeugnisse, GoldgerĂ€tschaften und Brokatrollen.
Der gegen die Japaner unter Toyotomi Hideyoshi gefĂŒhrte Imjin-Krieg endete zwar zugunsten Chinas, kostete aber zwischen 26 und 33,8 Millionen Silbertaels. Trotz des Kriegsendes nahm das Gewicht der militĂ€rischen Ausgaben aber nicht ab: die Armee der Ming war ein Söldnerheer und hatte den Nachteil trotz sehr hoher Kosten nicht schlagkrĂ€ftig zu sein. Matteo Ricci, ein Jesuit, der seit 1582 im Reich der Mitte lebte, kritisierte die chinesischen StreitkrĂ€fte in seinen Aufzeichnungen ĂŒber China folgendermaĂen:
Alle, die unter Waffen stehen, fĂŒhren ein erbĂ€rmliches Leben, da sie diesen Beruf weder aus Liebe zu ihrem Vaterland noch aus Ergebenheit fĂŒr ihren König, noch aus Sinn fĂŒr Ehre und Ruhm ergriffen haben, sondern als Untertanen im Dienste eines Arbeitsvermittlers.
Das Heer war nach 200 Jahren Ming-Regierung zum Auffangbecken der unteren Gesellschaftsschichten geworden, eine bunte Ansammlung von Erwerbslosen und Gaunern.
Ein anderer Grund fĂŒr die Höhe der Ausgaben waren die Apanagen, die den kaiserlichen Familienmitgliedern ausbezahlt wurden: den 24 Söhnen des ersten Ming-Kaisers Hongwu war zur Unterbindung einer Usurpation jede Macht entzogen worden; stattdessen waren sie mit ausgedehnten DomĂ€nen im ganzen Reich versorgt worden, besaĂen Weideland in den nördlichen Provinzen, verfĂŒgten ĂŒber eine persönliche Garde von 3.000 bis 19.000 Mann und bezogen hohe GehĂ€lter. Der kaiserliche Clan nahm mit jeder Generation immer mehr zu. Unter Wanli zĂ€hlte man 45 Prinzen des ersten Ranges, die jĂ€hrliche Apanagen von 10.000 shi bezogen (den Gegenwert in Silber von rund 600 Tonnen Getreide), und 23.000 Verwandte niederen Ranges. Von den Steuereinnahmen in Shanxi und Henan (7.400.000 shi) wurde mehr als die HĂ€lfte (4.040.000) fĂŒr diese Rentenauszahlungen ausgegeben. Das fĂŒhrte wĂ€hrend des Zeitraums von 1572 bis 1628 dazu, dass die Heiratserlaubnis fĂŒr Prinzen und die Verleihung von Adelstiteln zeitweilig eingestellt wurden.
Die vom Kaiserhof durchgefĂŒhrten MaĂnahmen forcierten zunehmend gesellschaftlichen Verdruss. Um das hauptsĂ€chlich durch Landflucht ausgelöste Einnahmedefizit zu kompensieren, erhöhte man schon seit der Mitte des 16. Jahrhunderts die Handelsabgaben, schuf Zollstellen am Yangzi und am Kaiserkanal und forderte von den Bauern immer höhere Steuern. Weil auch die Eunuchen schon seit lĂ€ngerer Zeit als Bergwerks- und HandelssteuerkommissĂ€re ungesetzlich Geldeintreibung durchfĂŒhrten, entlud sich wĂ€hrend der Wanli-Ăra an verschiedenen Orten die Unzufriedenheit der Landbevölkerung. Es kam zu immer hĂ€ufigeren HandwerkeraufstĂ€nden, die manchmal durch die Verhaftung integrer Beamten ausgelöst wurden. Zwischen 1596 und 1626 fanden beinahe jedes Jahr Unruhen in den Handwerkszentren der verschiedenen Regionen statt. 1603 organisierten Bergarbeiter der privaten Gruben von Mentougou, 30 Kilometer östlich von Peking, einen Protestmarsch in die kaiserliche Hauptstadt. Die Frustration infolge der fiskalischen MaĂnahmen, die zunehmenden Entlassungen von Staatsangestellten und die unter Druck geratene Wirtschaft sollten zu den groĂen VolksaufstĂ€nden von 1627 bis 1644 unter Li Zicheng fĂŒhren.
AuslÀndischer Einfluss in China
Christliche Missionierung
In Wanlis Herrschaft fĂ€llt die sogenannte Chinamission, als Resultat der EuropĂ€ischen Expansion nach Asien. Am erfolgreichsten war der italienische Jesuit Matteo Ricci dank seiner Beharrlichkeit und seiner geistigen AnpassungsfĂ€higkeit. Schon 1582 erreichte er Guangdong, gelangte 1595 nach Nanchang, der Hauptstadt von Jiangxi, und anschlieĂend nach Nanjing. 1601 erhielt er die Erlaubnis, dem Kaiserhof in Peking seine Aufwartung zu machen. Die Geschenke, die er bei dieser Gelegenheit ĂŒberreichte, wurden (der chinesischen Tradition entsprechend) als Tribut aufgefasst und Ricci durfte sich in Peking ansiedeln. Bald folgten ihm weitere OrdensbrĂŒder aus Europa nach. Von Kaiser Wanli beauftragt, schuf Ricci 1602 die erste Weltkarte in China, welche die Erde nach westlichen kartografischen Erkenntnissen abbildete.
Ricci, der bis 1595 die Kleidung eines buddhistischen Mönchs trug, erkannte, dass sowohl durch die Annahme der Kleidung und Umgangsformen als auch einem Studium der klassischen Kultur die Missionare die chinesische Oberschicht fĂŒr sich gewinnen konnten. Ricci schaffte es eine Christianisierungsmethode auszuarbeiten, welche die scheinbaren Analogien zwischen den chinesischen Traditionen und dem Christentum stark betonte, sich also fĂŒr die konfuzianische Orthodoxie aussprach und gegen den Buddhismus, den Daoismus und den volkstĂŒmlichen Glauben Partei ergriff sowie dem Hang der Literaten zu europĂ€ischen Wissen schmeichelte. Die Missionare fĂŒhrten in China auch einige mechanische KuriositĂ€ten wie Uhren ein. Ricci wurde spĂ€ter zum Schutzgott der chinesischen Uhrmacher und im Shanghai des 19. Jahrhunderts in der Gestalt des Bodhisattva Li Madou verehrt. Die ersten Jesuitenmissionen hatte Matteo Ricci auf der Strecke eingerichtet, die er zwischen Macau und Peking bereist hatte. Von dort aus dehnten sich die Missionen bis zum Ende der Ming-Zeit ĂŒber ganz China aus. Zahlreicher waren sie in der Region des unteren Jangtsekiang und in Fujian, bis dorthin kamen auch Dominikaner und Franziskaner (OFM) aus Manila.
Die bekanntesten zum Christentum bekehrten Literaten sind jene, die man die drei SĂ€ulen der Bekehrung zum Christentum genannt hat:
Xu Guangqi (1562â1633) war einer der Ersten, die mit den Jesuitenmissionaren in Kontakt traten. In Shaozhou lernte er Pater Lazare Cattaneo und 1600 in Nanjing Matteo Ricci kennen. Der Missionar Jean de Rocha taufte ihn auf den Namen Paul. Matteo Ricci gab ihm und Li Zhizao Unterricht. Xu ĂŒbersetzte dann europĂ€ische LehrbĂŒcher der Mathematik, Astronomie, Geographie und Hydraulik. Die Jesuiten sollen nahezu 7.000 BĂŒcher in westlichen Sprachen nach Peking mitgebracht haben. 1607 knĂŒpfte Xu weitere Kontakte mit Jesuiten an und verfasste danach eine Abhandlung ĂŒber die Seele. Nahe seinem Wohnort bei Shanghai wurde eine kleine Kirche gebaut, um die sich im 19. Jahrhundert die bedeutende katholische Mission von Zikkawei bildete. Yang Tingyun (1557â1627) lernte 1611 bei Li Zhizao Lazare Cattaneo und Pater Nicolas Trigault kennen, die ihn zum Christentum bekehrten und 1612 auf den Namen Michael tauften. Er grĂŒndete mit Verwandten und Freunden eine Vereinigung des Weihwassers und verfasste ein Werk ĂŒber die chinesische Lehre. 1621 lieĂ er ein Essay drucken, in dem er die Ăberlegenheit des Christentums ĂŒber den Buddhismus zu beweisen versuchte. In seinem Todesjahr (1627) lieĂ Yang Tingyun in Hangzhou eine christliche Kirche erbauen. Li Zhizao (? â1630) lernte Ricci kurz nach einer Ankunft in Peking um 1601 kennen. Er studierte aus Leidenschaft die europĂ€ische Kartographie und Naturwissenschaften von 1604 bis 1610 bei Matteo Ricci und diente ihm als Ăbersetzer von verschiedenen wissenschaftlichen und religiösen Werken. 1611 lud er Cattaneo, Sebastian Fernandez und Nicolas Trigault nach Hangzhou ein, um dort zu predigen. WĂ€hrend der durch Shen Que in den Jahren 1616 und 1622 ausgelösten Christenverfolgungen unterstellte Li Zhizao die Christen von Hangzhou seinem Schutz.
Da es Ricci geglĂŒckt war eine Sinisierung des Christentums in Gang zu setzen fand er viele einflussreiche Freunde im Reich der Mitte. Ein Ordensbruder charakterisierte ihn folgendermaĂen: Matteo Ricci, Italiener, so Ă€hnlich in allem den Chinesen, dass er einer von ihnen zu sein scheint in der Schönheit des Gesichtes und im ZartgefĂŒhl, und in der Sanftmut und Milde, welche jene so schĂ€tzen. Als er 1610 starb, erhielten die Jesuiten den Auftrag mit Hilfe einiger zum Christentum bekehrter Chinesen den chinesischen Kalender zu reformieren. 1629 wurden Li Zhizao zusammen mit Xu Guangqi und Pater Longobardo mit der Erstellung eines völlig neuen Kalenders beauftragt.
Handel mit Europa und Asien
1557 erlaubten die Chinesen Portugal die Errichtung der Ansiedlung Macau, was das zeitweise portugiesische Monopol im Chinahandel stĂ€rkte. Deren Monopolstellung endete jedoch im spĂ€ten 16. Jahrhundert. Ab 1565 kamen die Spanier, die 1580 unter König Philipp II. Portugal und damit auch Macau annektierten, und nach ihnen die HollĂ€nder in China an. Das erste hollĂ€ndische Schiff kam 1601 in Guangdong an. Beide LĂ€nder erhielten Handelserlaubnis und kauften chinesische Luxuswaren in erheblichen Umfang. Bald ĂŒberflĂŒgelten die HollĂ€nder ihre portugiesisch-spanischen Konkurrenten, die wiederum die Neuankömmlinge zu vertreiben suchten. Auch kam es zu einigen ZusammenstöĂen zwischen spanischen, portugiesischen und hollĂ€ndischen Handelsschiffen. Dennoch fĂŒgten sich die europĂ€ischen SeemĂ€chte nur in die bestehenden Handelsströme des Fernen Ostens ein und profitierten so vom Wohlstand dieses Teils der Welt. Ihnen verdankten die Chinesen die ersten BeitrĂ€ge aus Europa und Amerika: wirksame Feuerwaffen, die SĂŒĂkartoffel (sie wurde sehr schnell ein vorteilhafter Ersatz fĂŒr den chinesischen Taro), die Erdnuss, den Tabak und den Mais (er verbreitete sich erst spĂ€ter, wurde aber zu einem der bedeutendsten Grundnahrungsmittel fĂŒr die Chinesen) und die ersten SilbermĂŒnzen, die von der zwischen Acapulco und Manila verkehrenden Galeone eingefĂŒhrt wurden. Der Tee, den die HollĂ€nder Anfang des 17. Jahrhunderts in Fujian und Zhejiang einkauften, wurde nun bis nach Europa exportiert. Laut Gu Yanwu (1613â1682) soll die 20â30 % Steuer auf Waren des Seehandels am Ende des 16. Jahrhunderts die Staatsausgaben zur HĂ€lfte gedeckt haben. Bis zum Ausbruch des Imjin-Kriegs (1592) um Korea zwischen China und Japan, und auch wieder nach 1598, profitierte China vom groĂen Seidenexport nach Japan. Aber auch fĂŒr die japanischen Importeure hatte dieses Handelsmonopol groĂe wirtschaftliche Bedeutung: die chinesische Seide wurde in Japan fĂŒnf- bis sechsmal teurer als in China verkauft. Auch ganze Schiffsladungen mit Porzellanwaren gelangten nach Nagasaki.
Kultur
Die Wanli-Ăra gilt als Epoche kultureller BlĂŒte. Die aus dieser Zeit stammenden Farbholzschnitte und Porzellanerzeugnisse waren von hoher kĂŒnstlerischer QualitĂ€t. Auch wurden unter Wanlis Herrschaft drei der einflussreichsten chinesischen Literaturwerke geschaffen: 1573 Die RĂ€uber vom Liang-Schan-Moor, 1590 Die Reise nach Westen und 1610 das Jin Ping Mei. Besonders erfolgreich wurde der Maler Xu Wei. Seine schon im Kindesalter expressive, temperamentvolle Kunst fand zahlreiche Liebhaber.
Wanlis VermÀchtnis
Kaiserliche Familie
Wanli hatte zwei Hauptfrauen:
âą Die Kaiserin Xiao Duan Xian (?; â 1620), die Ehe blieb kinderlos.
âą Die Konkubine Xiaojing (* 1565; â 1612) war anfangs nur eine Dienerin der Kaiserin, die Wanli durch Zufall auffiel. Zwar bestand er darauf mit ihr die Nacht zu verbringen, hatte aber nicht beabsichtigt, mit ihr ein Kind zu zeugen. Auch war sie nicht seine Lieblingsfrau. Dennoch ging aus dieser AffĂ€re der Sohn Zhu Changluo (* 1582; â 1620) hervor. Infolgedessen gewĂ€hrte er seinem Ă€ltesten Sohn auch erst 1601 den Titel eines Kronprinzen, so dass er 1620 Wanlis Nachfolger wurde. Historiker nehmen an, dass das Erzwingen der Hofbeamten, den ersten Sohn als legitimen Erben anzuerkennen, ein Grund dafĂŒr war, dass Wanli zunehmend gleichgĂŒltiger wurde und die Regierungspflichten immer mehr vernachlĂ€ssigte. Xiaojing wurde 1620 posthum zur Kaiserin erhoben.
Insgesamt hatte Wanli diverse Nebenfrauen (mit denen er acht Söhne und zehn Töchter hatte), darunter die Konkubine Zheng (* 1567?; â 1630). Sie war Wanlis bevorzugte Konkubine. Auch war sie die Mutter von Wanlis drittem Sohn Zhu Changxun (* 1586). Der Kaiser konnte sie aber weder zu Kaiserin noch ihren Sohn zum Kronprinzen erheben. Zhu Yousong, der Prinz von Fu und erster Kaiser der SĂŒdlichen Ming-Dynastie war ein Sohn von Zhu Changxun und somit ein Enkel Wanlis.
Tod und Nachfolge
Wanli starb schwerkrank am 18. August 1620 im Alter von knapp 57 Jahren in der Verbotenen Stadt und wurde in seinem prĂ€chtigen Dingling-Mausoleum im Areal der Ming-GrĂ€ber beigesetzt. Nach Untersuchungen im Jahre 1958 konnte man erhebliche Mengen Morphium in seinen Gebeinen nachweisen, die auf einen gewohnheitsmĂ€Ăigen Konsum von Opium hindeuten.cite-ref-3[3] Dies könnte unter anderem eine plausible ErklĂ€rung dafĂŒr sein, warum Wanli den Pflichten eines Kaisers mit zunehmender Apathie begegnete. Ob die Opiumsucht auch in Verbindung zu seinem Tod steht, lĂ€sst sich nur vermuten, aber letztendlich nicht beweisen. DarĂŒber hinaus ist denkbar, dass Wanli Opium als eine Art Antidepressivum verabreicht bekam, da es in der chinesischen Medizin als âvitalisierendes Elixierâ galt.cite-ref-4[4]
Seine Nachfolge trat zunĂ€chst sein Ă€ltester Sohn als Taichang-Kaiser an. Der war ebenfalls schwer erkrankt und starb nach nur einem Monat auf ungeklĂ€rte Weise. Er wurde mutmaĂlich auf Anordnung der Konkubine Zheng durch Eunuchen, angefĂŒhrt von Wei Zhongxian, vergiftet. Somit musste fĂŒr zwei Ming-Kaiser gleichzeitig Staatstrauer verhĂ€ngt werden. Taichang erhielt das wiederaufgebaute Mausoleum des Usurpators Jingtai. Wanlis knapp fĂŒnfzehnjĂ€hriger und regierungsunfĂ€higer Enkel Zhu Youjiao ĂŒbernahm daraufhin unter dem Namen Tianqi den Kaisertitel.
Historische Bedeutung und Fazit
Wanlis spĂ€te Herrschaft markiert das Ende einer BlĂŒtezeit der Ming-Dynastie, die 1567 noch einmal unter seinem Vater Longqing begonnen hatte. Seine zum Schluss völlig passive AmtsfĂŒhrung trug zur nachhaltigen SchwĂ€chung der kaiserlichen Zentralregierung bei. Ab 1612 gab es nur noch einen amtierenden GroĂsekretĂ€r bei Hofe und die HĂ€lfte aller PrĂ€fektur- und Distriktstellen in den Provinzen waren unbesetzt, da der Kaiser keine Nachfolger ernannte. Auch hatten die korrupten Eunuchen nun zusehends die Kontrolle innerhalb der Ming-Regierung ĂŒbernommen. Sie verschlimmerten durch ihre persönliche Bereicherung und die Ăbernahme der meisten StaatsĂ€mter die ökonomische Lage des Hofes zusĂ€tzlich.
Andererseits wird Wanlis wiederholte UnterstĂŒtzung der koreanischen Joseon-Dynastie im Imjin-Krieg gegen die Japaner in Korea bis heute mit Dankbarkeit gesehen.
Wanlis Erbe erwies sich zwar als schwere Belastung fĂŒr die letzten Ming-Kaiser, dem aktuellen Forschungsstand nach zu urteilen jedoch nicht als unĂŒberwindbare HĂŒrde. Auch nach seinem Tod gab es noch ĂŒberall im Reich engagierte Reformer wie die Gelehrten der Donglin-Akademie sowie konservative Beamte, die den Niedergang verhindern wollten. Doch der wachsende Einfluss der Eunuchen erschwerte die Sanierung des Reiches. Wanli legte wohl in den letzten Jahren seiner Amtszeit den Grundstein fĂŒr den allmĂ€hlichen Zusammenbruch seiner Dynastie, der sich unter seinen Enkeln Tianqi, vor allem aber unter Chongzhen zuspitzte und somit die Eroberung Chinas durch die Mandschu unter Huang Taiji und Dorgon erleichterte.
Literatur
âą Patricia Buckley-Ebrey: China. Eine illustrierte Geschichte, Frankfurt am Main 1996. ISBN 3-593-35322-9
âą Jacques Gernet: Die chinesische Welt, Frankfurt 1997. ISBN 3-518-38005-2
âą Gisela Gottschalk: Chinas groĂe Kaiser, Herrsching 1985. ISBN 3-88199-229-4, S. 212â215
âą Frederick Mote: Imperial China 900â1800, Cambridge 2003. ISBN 0-674-44515-5, S. 723â776 (SpĂ€te Ming), insbesondere S. 727â738 (Wan-li) (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
âą Ann Paludan: Chronicle of the Chinese Emperors, London 1999. ISBN 0-500-05090-2
âą Huang, Ray: 1587, A Year of No Significance: The Ming Dynasty in Decline, New Haven 1981. ISBN 0-300-02518-1, ISBN 0-300-02884-9
âą Denis Twitchett, Frederick W. Mote: The Cambridge History of China. Bd. 7. The Ming Dynasty 1368â1644. Teil 1., Cambridge 1988. ISBN 0-521-24332-7, S. 514ff. (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
âą Denis Twitchett: The Cambridge History of China. Bd. 8. The Ming Dynasty 1368â1644. Teil 2., Cambridge 1998. ISBN 0-521-24333-5
Einzelnachweise
cite-note-11. â Pierre Marchand: Die GroĂe Bertelsmann EnzyklopĂ€die des Wissens â Kaiser, Könige und Zaren (1993); Kapitel: Die Kaiserreiche Indien und China, Das China der Ming, S. 77.
cite-note-22. â Nic Young: China â Die groĂe Mauer (Teil 1 und 2), Doku-Drama.
cite-note-33. â Zheng Yangwen: The Social Life of Opium in China. Cambridge University Press, Cambridge 2005, ISBN 0-521-84608-0, S. 18 f. (englisch).
cite-note-44. â Zheng Yangwen: The Social Life of Opium in China. Cambridge University Press, Cambridge 2005, ISBN 0-521-84608-0, S. 11 f. (englisch).
Weblinks
Commons
: Wanli-Kaiser
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Wanlis Dingling-Mausoleum
âą GroĂe Mauer bei Badaling